apl. Prof. Dr. Wolfram Lamping

TU Darmstadt
Institut für Politikwissenschaft
"Öffentliche Verwaltung, Staatstätigkeit (public policy) und lokale Politikforschung"

Wolfram Lamping ist am 25. Februar 2017 verstorben.

Ein Nachruf

Wolfram Lamping, der am 25. Februar 2017 gestorben ist, war seit Januar 2012 am Institut für Politikwissenschaft der TU Darmstadt tätig. Zunächst koordinierte er bis Ende 2014 die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte interdisziplinäre Forschergruppe „Lokale Generierung handlungsrelevanten Wissens – am Beispiel lokaler Strategien und Maßnahmen gegen den Klimawandel“, anschließend war er als Gastprofessor in der Lehre engagiert. Wolfram Lamping setzte damit seine Lehrtätigkeit am Institut für Politikwissenschaft fort, mit der er bereits 2004 nach seiner Habilitation für das Fach Politikwissenschaft am Fachbereich 2 begonnen hatte.

Wolfram Lamping schloss sein Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Hannover 1992 mit einer Diplomarbeit zum Thema „Die Entstehung des Krankenversicherungsgesetzes von 1883. Ideen, Interessen, Akteure“ ab. Schon im Untertitel dieser frühen Arbeit kommt das besondere Interesse von Wolfram Lamping an Akteuren und ihren Ideen für die Erklärung von politischen Entscheidungen zum Ausdruck. Von diesem Ansatz, den man heute einer interpretativen Policy-Analyse zuordnen würde, ist auch seine im Jahr 1998 abgeschlossene Dissertation geprägt, die den etwas launig klingenden Titel „Vom Müll zur Policy“ trägt. Inhaltlich geht es dabei um „Kommunale Abfallpolitik im Vergleich“ – so der Untertitel – und damit um die Frage, wie kommunale Akteure ihre eigenen Vorstellungen von Abfallbeseitigung auch gegen strikte überörtliche rechtliche Vorgaben durchzusetzen versuchten bzw. durchsetzen konnten. Angesichts der zunehmenden europäischen Integration kann es bei einem so wissbegierigen Geist, wie es Wolfram Lamping war, nicht verwundern, dass er sich auch mit Auswirkungen dieser Entwicklung auf nationalstaatlich verfasste Politikfelder auseinandersetzte. Dies kommt in seiner Habilitationsschrift mit dem Titel „European Union and Social Policy. Processes, Logics and Opportunities of Health Policy Integration” zum Ausdruck.

Vor Beginn seiner Beschäftigung am Institut für Politikwissenschaft der TU Darmstadt war Wolfram Lamping von 1992 bis 1998 am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und anschließend bis 2011 als wissenschaftlicher Assistent und schließlich Oberassistent tätig. Während dieser Zeit hat er eng mit seinem akademischen Ziehvater, Bernhard Blanke, zusammengearbeitet. Mit Bernhard Blanke, der sich zeitlebens mit dem „Formwandel von Staatlichkeit“ beschäftigte, trug Wolfram Lamping Anfang der 2000er Jahre wesentlich dazu bei, dass sich in Deutschland das Leitbild des „aktivierenden Staates“ politisch durchgesetzt hat. Dafür steht das zusammen mit Bernhard Blanke und Henning Schridde im Jahre 2001 für das Bundeskanzleramt verfasste Gutachten „Aktivierender Staat – aktive Bürgergesellschaft“ genauso wie die zusammen mit Bernhard Blanke, Stefan Plaß und Henning Schridde für die Friedrich-Ebert-Stiftung im Jahr 2002 angefertigte Studie „Der Aktivierende Staat. Positionen, Begriffe, Strategien“.

Das, was Wolfram Lamping in den letzten Jahren wissenschaftlich beschäftigt hat, wird in dem von ihm zusammen mit Marlon Barbehön und Sybille Münch verfassten Kapitel „Problem Definition and Agenda-Setting in Critical Perspective“ deutlich, das 2015 in dem von Frank Fischer et al. herausgegebenen „Handbook of Critical Policy Studies“ veröffentlicht worden ist.

Wie angesehen Wolfram Lamping als Politikwissenschaftler war, wird auch daran deutlich, dass er Vertretungsprofessuren an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Leibniz Universität Hannover, der Universität Bremen, der Universität Göttingen, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der TU Darmstadt wahrgenommen hat. In Anerkennung seiner bedeutsamen Leistungen in Forschung und Lehre hat die TU Darmstadt Wolfram Lamping den Titel eines außerplanmäßigen Professors verliehen.

Mit Wolfram Lamping haben wir einen Kollegen verloren, der in Forschungszusammenhängen als immer hilfsbereiter, verlässlicher, kreativer und inhaltlich überaus inspirierender Wissenschaftler und Gesprächspartner geschätzt wurde und der bei Studierenden als engagierter Lehrer und Betreuer hohes Ansehen genoss.


Lebenslauf

Ausbildung

05/2004

Habilitation an der Technischen Universität Darmstadt; Venia Legendi für das Fach Politikwissenschaft

Thema der Habilitation: "European Union and Social Policy. Processes, Logics and Opportunities of Health Policy Integration"

05/1998

Promotion zum Dr. phil. (magna cum laude) an der Universität Hannover

Thema der Dissertation: “Vom Müll zur Policy. Kommunale Abfallpolitik im Vergleich“

04/1987 - 06/1992

Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Hannover

Erlangung des Grades des Diplom-Sozialwissenschaftlers

Thema der Diplomarbeit: „Die Entstehung des Krankenversicherungsgesetzes von 1883. Ideen, Interessen, Akteure“

Vertretungsprofessuren

04/2012 - 09/2012

Vertretungsprofessur „Verwaltungswissenschaft, Staatstätigkeit und lokale/regionale Politikforschung “ an der TU Darmstadt

10/2011 - 03/2012

Vertretungsprofessur „Politikwissenschaft, insbesondere international vergleichende Politikfeldanalyse“ an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg 

10/2010 - 09/2011

Vertretungsprofessur „Politisches System der Bundesrepublik Deutschland“ am Seminar für Politikwissenschaft der Universität Göttingen

10/2009 - 03/2010

Vertretungsprofessur „Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates“ am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen

04/2009 - 09/2009

Vertretungsprofessur „Vergleichende Staatstätigkeitsforschung unter besonderer Berücksichtigung der Sozialpolitik" am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen

10/2007 - 03/2008

Vertretungsprofessur „Vergleichende Policy-Analyse und empirische Verwaltungswissenschaft“ an der Leibniz Universität Hannover, Institut für Politische Wissenschaft

04/2007 - 09/2007

Vertretungsprofessur „Politik und Wirtschaft“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Politikwissenschaft

04/2005 - 09/2005

Vertretungsprofessur „Kommunal- und Regionalpolitik unter besonderer Berücksichtigung wirtschafts- und finanzpolitischer Fragestellungen“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Institut für Politikwissenschaft

Beschäftigung (wiss.)

seit 01/2012

Wiss. Mitarbeiter in der DFG-Forschergruppe „Lokale Generierung handlungsrelevanten Wissens – am Beispiel lokaler Strategien und Maßnahmen gegen den Klimawandel“, Institut für Politikwissenschaft, TU Darmstadt

06/2004 - 05/2011

Oberassistent am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover

06/1998 - 05/2004

Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover

09/1996 - 05/1998

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsstelle “Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung”

09/1993 - 08/1996

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt “Der Strukturwandel der Abfallpolitik in Niedersachsen”

07/1992 - 08/1993

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt “Gesundheitsreformen in Deutschland: Von Blüm zu Seehofer”


Publikationen

A.      Bücher und Zeitschriften

Vom aktiven zum aktivierenden Staat: Leitbilder, Konzepte und Strategien zur Reform des öffentlichen Sektors (zusammen mit Bernhard Blanke und Henning Schridde).

European Union and Social Policy – Processes, Logics and Opportunities of Health Policy Integration (2004) (Habilitationsschrift, TU Darmstadt; 2012 bei Policy Press, Bristol).

Wie zentral ist die Mitte? Mittelschichten im Wohlfahrtsstaat (Themenheft der Zeitschrift Sozialer Fortschritt; erscheint Herbst 2011; hrsg. zusammen mit Michael Haus).

Der konsultative Staat. Reformpolitik und Politikberatung (hrsg. zusammen mit Henning Schridde), Opladen/Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich 2011.

Transforming a Bismarckian Welfare State: Turning Away from a Defined-Benefit System (Sonderheft der German Policy Studies 6 (1) 2010; hrsg. zusammen mit Friedbert W. Rüb)

Transforming a Bismarckian Welfare State: Ideas, Interests and Voters in German Welfare State Reforms (Sonderheft der German Policy Studies 4 (2) 2008; hrsg. zusammen mit Friedbert W. Rüb).

Demokratien in Europa. Der Einfluss der europäischen Integration auf Wandel, Leistungsfähigkeit und neue Konturen des demokratischen Verfassungsstaates (hrsg. zusammen mit Ines Katenhusen), Opladen: Leske & Budrich 2003.

Kommunale Abfallpolitik. Ökologischer Strukturwandel und politisches Lernen, Wiesbaden 1998.

B.      Aufsätze

The Lisbon Treaty Judgement of the German Constitutional Court: New Politics of German Integration Policy (eingereicht zur Begutachtung bei German Politics) (zusammen mit Tobias Auberger).

Kein Systemwechsel in der Pflege. Warum „Bismarck“ auch bei der „kleinen Schwester“ der Krankenversicherung nicht ins Wanken geriet (akzeptiert zur Publikation in der „Zeitschrift für Sozialreform“) (zusammen mit Dennis Maelzer).

Zwischen Scheinparlamentarisierung, Selbstbehauptung und strategischer Ressource: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Vertrag von Lissabon, in: Lhotta Roland/Ketelhut, Jörn/Schöne, Helmar (Hrsg.): Das Lissabon-Urteil. Staat, Demokratie und europäische Integration im „verfassten politischen Primärraum“, Wiesbaden: Springer VS 2013, S. 89-106 (zusammen mit Tobias Auberger).

Das Riester-Sparen aus verbraucher- und sozialpolitischer Sicht: Kritik und Reformvorschläge (erscheint in Sozialer Fortschritt 2/2013) (zusammen mit Kornelia Hagen).

European Union Health Care Policy, in: Greer, Scott L./Kurzer, Paulette (eds.): European Union Public Health Policies, London/New York 2013: Routledge, S. 19-35.

Pflege-Bürgerversicherung: Bessere Versorgung erfordert finanzielle Nachhaltigkeit und solidarische Finanzierung, in: Sozialverband VdK NRW (Hrsg.): „Pflege-Armut“: Folge der Pflege-, Gesundheits- und Grundsicherungsreformen?, Düsseldorf 2012, S. 77-88 (zusammen mit Kornelia Hagen).

Konjunkturen eines Konstruktes. Schlaglichter auf die Anatomie der Debatte um das Europäische Sozialmodell, in: Egner, Björn/Haus, Michael/Terizakis, Georgios (Hrsg.): Regieren. Festschrift für Hubert Heinelt, Springer VS: Wiesbaden 2012, S. 379-398.

Verhaltenszumutungen und Handlungskompetenz auf Wohlfahrtsmärkten: Neue Herausforderungen für den Sozialstaat und die Soziale Arbeit, in: Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit 63 (1), 2012, S. 46-53.

Editorial: Mittelschichten und Wohlfahrtsstaaten – Eine Beziehung in der Krise?, in: Sozialer Fortschritt 60 (12), 2011, S. 273-274 (zusammen mit Michael Haus).

Die Macht der Rangliste? Die Reaktion auf internationale Leistungsvergleiche im deutschen Politikprozess, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft 21 (3) 2011, S. 365-389 (zuammen mit Tobias Jakobi).

Karenzzeit, „Pflege-Riester“, Bürgerversicherung – Was hilft weiter? (DIW-Wochenbericht Nr. 39/2011, S. 3-15) (zusammen mit Kornelia Hagen).

Kissenschlacht im Glashaus. Die scheinbare Stärkung des Bundestages nach dem Urteil zum Vertrag von Lissabon, in: Vorgänge 50 (2) 2011, S. 119-127 (zusammen mit Tobias Auberger).

Wer ist Koch und wer ist Kellner? Über Politikberatung, Politik und diesen Band, in: dies. (Hrsg.): Der konsultative Staat. Reformpolitik und Politikberatung, Opladen/Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich 2011, S. 9-37.

Umkämpfte Grenzen. Über das Verhältnis von Sozial- und Wirtschaftspolitik auf EU-Ebene, in: Sozialer Fortschritt 5/2010, S. 151-158.

Möglichkeiten und Grenzen der OMK als Steuerungsinstrument – ein politikwissenschaftlicher Zwischenruf, in: Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und –gestaltung (GVG) (Hrsg.): EU-Gesundheitspolitik im nicht-harmonisierten Bereich: Aktuelle Entwicklungen der Offenen Methode der Koordinierung, Bonn: nanos Verlag, S. 85-110.

Mission Impossible? Limits and Perils of Institutionalizing Post-national Social Policy, in: Ross, Malcolm/Borgmann-Prebil, Yuri (eds.): Promoting Solidarity in the European Union, Oxford: OUP 2010, S. 46-72.

Introduction: Farewell to Bismarck or Moving Forward Back to Bismarck? Transformations of the German Welfare State, in: German Policy Studies 6 (1) 2010, S. 43-63 (together with Friedbert W. Rüb).

German Pension Politics: The Transformation of a Defined Benefit System into … what?, in: German Policy Studies 6 (1) 2010, S. 143-183 (together with Friedbert W. Rüb).

Die richtige Aufführung auf der falschen Bühne? Das Bundesverfassungsgericht und die Politisierung der europäischen Integration, in: der moderne staat (dms) 2 (2), 2009, S. 279-299 (zusammen mit Tobias Auberger).

Vom Können und Wollen der privaten Altersvorsorge. Eine empirische Analyse zur Inanspruchnahme der Riester-Rente auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels, in: Zeitschrift für Sozialreform, Heft 4/2009, S. 409-430 (zusammen mit Markus Tepe).

Verbraucherkompetenz und Verbraucherschutz auf Wohlfahrtsmärkten: Neue Herausforderungen an eine sozialpolitische Verbraucherpolitik, in: Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 78 (3), 2009, S. 44-62.

European Union Social Policy. Towards a Post-national Welfare State?, in: Schubert, Klaus/Hegelich, Simon/Bazant, Ursula (eds.): The Handbook of European Welfare Systems, London/New York: Routledge 2009, S. 495-510.

European Union and Health Policy: The “Chaordic” Dynamics of Integration, in: Social Science Quarterly 90 (5), 2009, S. 1361-1379 (zusammen mit Monika Steffen).

Moving Bulky Goods. How new Ideas and Partisan Politics are Transforming the German Welfare State, in: Transforming a Bismarckian Welfare State: Ideas, Interests and Voters in German Welfare State Reforms (Sonderheft der German Policy Studies 4 (2), S. 1-18 (zusammen mit Friedbert W. Rüb).

Sozialstaat und Globalisierung. Eine verhängnisvolle Beziehung?, in: Unimagazin, Leibniz Universität Hannover 3/4/2008, S. 62-65.

Grenzverschiebungen. Das Verhältnis von Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik auf EU-Ebene und die Neubestimmung, des „Sozialen“, in: Evers, Adalbert/Heinze, Rolf G. (Hrsg.): Ökonomisierung und Entgrenzung, Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 115-135.

Auf dem Weg zu einem postnationalen Sozialstaat? Die Sozialpolitik der Europäischen Union, in: Schubert, Klaus/Hegelich, Simon/Bazant, Ursula (Hrsg.): Europäische Wohlfahrtssysteme. Ein Handbuch, Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 595-620.

Europäisierung des deutschen Gesundheitssystems durch das europäische Wirtschaftsrecht, in: Die Betriebskrankenkasse 96 (7) 2008, S. 422-425 (zusammen mit Achim Sohns).

Europäische Integration und Gesundheitspolitik. Vom Paradiesvogel zum Prestigeprojekt. In: Kurswechsel 2/2007, S 6-17.

Das Gesundheitssystem in Deutschland – von Bismarck bis Merkel, in: Soziale Sicherheit. Fachzeitschrift der Österreichischen Sozialversicherung 60 (4) 2007, S. 172-189 (zusammen mit Timo Fischer).

Die Kunst des Bohrens dicker Bretter. Die Europäische Kommission und die Europäisierung von Gesundheitspolitik, in: Fischer, Robert/Karrass, Anne/Kröger, Sandra (Hg.): Die Europäische Kommission und die Zukunft der EU. Visionäre Ideenfabrik und strategischer Akteur zwischen nationalen Interessen und europäischem Auftrag, Opladen/Farmington Hills: Barbara Budrich 2007, S.275-296.

Die Gesetzliche Krankenversicherung in Europa – Von der Ökonomisierung in die Wettbewerbsfalle?, in: Die Krankenversicherung 59/2007 (12), S. 368-371 (zusammen mit Achim Sohns).

Der Sozialstaat in der Veränderung: Wohlfahrtsmärkte, Alterssicherung und Verbraucherwissen, in: Unimagazin Hannover 3/4/2007, S. 48-51.

Lernfähigkeit und Lernresistenz der Politik – Zur Bedeutung der Frage aus politikwissenschaftlicher Sicht, in: Schimanke, Dieter/Fischer, Andrea/Bucksteeg, Mathias (Hrsg.): Wie lernt Politik? Voraussetzungen, Formen und Erfolge, Münster: Waxmann 2006, S. 17-39.

Experimental Law-Making and the Politics of German Pension Reforms, in: German Policy Studies 3 (3) 2006, S. 446-491 (zusammen mit Friedbert W. Rüb).

Regieren durch Regierungskommissionen? Funktionen und Implikationen der Hartz- und der Rürup-Kommission im Vergleich, in: Evers, Adalbert (Hrsg.): Regieren in der Sozialpolitik (Zeitschrift für Sozialreform 2/2006), S. 233-251.

European Integration and Health Policy - a Peculiar Relationship, in: Steffen, Monika (eds.): Health Governance in Europe. Issues, Challenges, and Theories, London/New York: Routledge 2005, S. 18-48.

The Europeanization of Health Policies: An Introduction, in: Steffen, Monika (eds.): Health Governance in Europe. Issues, Challenges, and Theories, London/New York: Routledge 2005, S. 1-17 (together with Juhani Lehto and Monika Steffen).

The New Politics of European Health Policy: Moving Beyond the Nation State, in: Steffen, Monika (eds.): Health Governance in Europe. Issues, Challenges, and Theories, London/New York: Routledge 2005, S. 188-200 (together with Monika Steffen).

Stichwort “Gesundheitspolitik/-wesen”, in: Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung (Hrsg.): Niedersachsen-Lexikon , Wiesbaden 2004, S. 123-125.

Stichwort “Sozialpolitik”, in: Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung (Hrsg.): Niedersachsen-Lexikon , Wiesbaden 2004, S. 249-252.

From the Conservative Welfare State to an ‘Uncertain Else’: German Pension Politics in Comparative Perspective, in: Policy & Politics vol. 32 no. 2/2004, pp. 169-192 (together with Friedbert W. Rüb).

Der “Aktivierende Sozialstaat” – ordnungs- und steuerungstheoretische Aspekte, in: Roland Czada/Susanne Lütz (Hrsg.): Wohlfahrtsstaat – Transformation und Perspektiven, Opladen 2004, S. 39-65 (zusammen mit Henning Schridde).

Demokratie, europäische Integration und Institutionenwandel, in: Katenhusen, Ines/Lamping, Wolfram (Hrsg.): Demokratien in Europa. Der Einfluss der europäischen Integration auf Wandel, Leistungsfähigkeit und neue Konturen des demokratischen Verfassungsstaates, Opladen 2003, S. 9-28 (zusammen mit Ines Katenhusen).

Aktivierung des Institutionensystems – Qualitätssicherung als Versuch intelligenter Institutionenpolitik, in: Gellner, Winand/Schön, Markus (Hrsg.): Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik?, Baden-Baden: Nomos 2002, S. 41-64.

Wohlfahrtsstaaten im Wandel – wechselseitiges Lernen?, in: Blanke, Bernhard u.a.: Sozialstaat im Wandel. Herausforderungen, Risiken, Chancen, neue Verantwortung (Wissenschaftliche Eingangsuntersuchung für das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen), Düsseldorf 2000, S. 22-38.

Konturen neuer Sozialstaatlichkeit: Sozialhilfepolitik zwischen Kontinuität und Wandel, in: Stadtforschung und Statistik. Zeitschrift des Verbandes deutscher Städtestatistiker 2/2000, S. 24-62 (zus. mit Henning Schridde).

Umweltpolitische Steuerung in der Neuorientierung - Agenda 21 als Herausforderung für lokale Politik, in: Hubert Heinelt/Eberhard Mühlich (Hrsg.): Lokale „Agenda 21“-Prozesse. Erklärungsansätze, Konzepte und Ergebnisse, Opladen: Leske&Budrich 2000, S. 80-100 (zus. mit Henning Schridde).

Regionalisierung, Partizipation und der Wettbewerb um beste Lösungen: Neue Wege in der Abfallpolitik, in: Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftliche Technikforschung Niedersachsen IV. Die Ergebnisse im Überblick, Göttingen 1999, S. 167-182 (zus. mit Bernhard Blanke und Stefan Plaß).

Konturen neuer Sozialstaatlichkeit: Sozialhilfepolitik zwischen Kontinuität und Wandel, in: Zeitschrift für das Fürsorgewesen (ZfF) 4/1999, S. 74-100 (zus. mit Henning Schridde).

Abfallpolitik zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Problemwahrnehmungen und Konflikte bei der Umsetzung der Technischen Anleitung Siedlungsabfall, in: Gegenwartskunde 1/1998, S. 103-136 (zus. mit Stefan Plaß).

„Versicherungsfremde Leistungen“ - Historisch-systematisierende Anmerkungen zu einem sozialpolitischen Schlüsselbegriff, in: Zeitschrift für Sozialreform 1/1997, S. 52-70.

Mit Phantasie die Ketten der Hierarchie abstreifen - am Beispiel der kommunalen Umsetzung der Technischen Anleitung Siedlungsabfall, in: Heinelt, Hubert/Mayer, Margit (Hrsg.): Modernisierung der Kommunalpolitik. Neue Wege zur Ressourcenmobilisierung, Opladen: Leske&Budrich 1997, S. 48-67.

Die politische Gestaltung der Entsorgungsinfrastruktur durch die TA Siedlungsabfall. Problemlösungsphilosophie und dezentrale Handlungsstrategien, in: Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftliche Technikforschung Niedersachsen III. Ergebnisse, Zwischenergebnisse und neue Projekte, Göttingen 1996, S. 161-195 (zus. mit Thomas Lauer-Kirschbaum und Stefan Plaß).

Selbstverwaltung und Parafiskalität: Die Gesetzliche Krankenversicherung im politischen Ausgleich sozialer Risiken, in: Blanke, Bernhard (Hrsg.): Krankheit und Gemeinwohl. Gesundheitspolitik zwischen Staat, Sozialversicherung und Medizin, Opladen: Leske&Budrich 1994, S. 75-109.

Finanzierungsstrukturen, Verteilungskonflikte und politische Gestaltung der GKV, in: Blanke, Bernhard (Hrsg.): Krankheit und Gemeinwohl. Gesundheitspolitik zwischen Staat, Sozialversicherung und Medizin, Opladen: Leske&Budrich 1994, S. 245-289.

Die Grundlegung der Krankenversicherung in Deutschland und England: Analyse ihrer Genese, Funktion und politischen Ausgestaltung, in: Blanke, Bernhard (Hrsg.), Krankheit und Gemeinwohl. Gesundheitspolitik zwischen Staat, Sozialversicherung und Medizin, Opladen: Leske&Budrich 1994, S. 111-148 (zus. mit Ingo Tamm).

C.      Rezensionen

Rezension zu: Alexander Bogner/Helge Torgersen (Hrsg.): Wozu Experten? Ambivalenzen der Beziehung von Wissenschaft und Politik, in: Politische Vierteljahresschrift 3/2006

Rezension zu: Maurizio Ferrera: The Boundaries of Welfare. European Integration and the New Spatial Politics of Social Protection, in: West European Politics 4/2006

Rezension zu: Katrin Toens: Recht, Leistung, Bedarf, Münster/Hamburg/London 2003, in: Politische Vierteljahresschrift 3/2005.

Rezension zu: Michael Opielka (Hrsg.): Grundrente in Deutschland, Wiesbaden 2004, in: Zeitschrift für Sozialreform 4/2004.

Rezension zu: Sozialstaat und Globalisierung (Sammelbesprechung), in: Soziologische Revue 2/2001 (zus. mit Friedbert W. Rüb).

D.      Diskussionspapiere der Abteilung Sozialpolitik und Public Policy

European Union and Health Policy: the Dynamics of Integration (Discussion Paper No. 20, Centre for Social and Public Policy, University of Hannover) (together with Monika Steffen) (2005)

The Political Battlefield of Welfare State Reform in Germany and the Netherlands (Discussion Paper No. 18, Centre for Social and Public Policy, University of Hannover) (together with Noël P. Vergunst) (2004).

European Integration and Health Policy. Sorting out the Issues (Discussion Paper No. 13; Centre for Social and Public Policy, University of Hannover) (2003).

From the Conservative Welfare State to „Something Uncertain Else“: The New German Pension Politics (Discussion Paper No. 12; Centre for Social and Public Policy, University of Hannover) (together with Friedbert W. Rüb) (2001).

„The Grass is Always Greener ...“. Die institutionelle Reorganisation von Wohlfahrtsstaatlichkeit, der Blick über die Grenzen und das Lernen aus Vergleichen (Diskussionspapiere und Materialien der Abteilung Sozialpolitik und Public Policy, Nr. 10) (2000).

E.      Forschungsberichte

Der Aktivierende Staat. Positionen, Begriffe, Strategien (Studie für den Arbeitskreis Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat der Friedrich-Ebert-Stiftung), Bonn 2002 (zusammen mit Henning Schridde, Stefan Plaß und Bernhard Blanke).

„Aktivierender Staat – aktive Bürgergesellschaft“ (Gutachten für das Bundeskanzleramt), Hannover 2001 (zusammen mit Berhnard Blanke und Henning Schridde).

Regionale Umweltpolitik und dezentrale ökologische Effizienzprojekte in Niedersachsen (Forschungsprojekt im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftliche Technikforschung), Abschlußbericht, Hannover 1999, 193 Seiten (zus. mit Bernhard Blanke, Jürgen Block und Stefan Plaß).

Der Strukturwandel der Abfallpolitik in Niedersachsen. Die Bewältigung des Abfallproblems auf kommunaler und Landesebene als Beispiel politischer Steuerung von Technikfolgen und technischen Infrastruktursystemen (Forschungsprojekt im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftliche Technikforschung), Abschlußbericht, Hannover 1996, 325 Seiten (zus. mit Thomas Lauer-Kirschbaum und Stefan Plaß).

F.         Vorträge (ausgewählte)

“The German Constitutional Court as self-interested policy actor: The case of the Lisbon Treaty Judgement” (paper to be presented at the 6th ECPR General Conference, Reykjavik, 24.-27. August 2011) (zusammen mit Tobias Auberger)

„Konsumenten auf Wohlfahrtsmärkten“ (Vortrag gehalten auf der Konferenz „Verbraucherpolitik. Verbraucher zwischen Markt und Staat“ der AG Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion, am 6.6.2011 in Berlin).

“Neue Wohlfahrtsmärkte: Von der Sozial- zur Verbraucherpolitik” (Vortrag gehalten auf dem zweiten Workshop von DIW und FES zu “Wissenschaft und Politik im Gespräch: Perspektiven forschungsgeleiteter Verbraucherpolitik, am 22.10.2010 in Berlin).

„New Policies of Middle Class Integration? Welfare State Reforms in Germany and Sweden Compared” (paper presented at the ISA World Congress in Gothenburg, 11.-17.7.2010; Session 3: New Middle Class, New Welfare State?).

„Wohlmeinende Aufforderung zum Selbstmanagement. Verhaltenszuschreibungen und Verhaltenszumutungen an Konsumenten im neuen deutschen Wohlfahrtsstaat“ (Vortrag gehalten im Workshop „Konsumenten, Unternehmen und Entscheider. Akteure in Wohlfahrtsmärkten“ der Forschungsgruppe „Ökonomisierung und Vermarktlichung von Sozialpolitik“ am 17./18.6.2010, Zentrum für Sozialpolitik, Bremen).

“Der Wohlfahrtsstaat in Zeiten der Globalisierung – Entstehung sozialer Problemlagen und Konsequenzen für die Soziale Arbeit” (Vortrag gehalten am 18.5.2010, Hochschule Lausitz, Cottbus).

„Symbolische Politik oder substantielle Schranke? Das Urteil des BverfG zum Vertrag von Lissabon“ (Vortrag gehalten auf der Tagung der DVPW-Sektion „Regierungssystem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland“ am 8./9.4.2010 an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg) (zusammen mit Tobias Auberger).

“Europeanisation of National Health Policies – a Dynamic but Unsystematic Process of Policy Adoption” (paper presented at the 12th European Health Forum Gastein 2009, 30.9.-3.10.2009, Bad Hofgasteing)

„How Central is the Middle Class? Welfare State Reform, Distributive Conflicts and the Middle Class – Germany and Sweden Compared” (paper presented at the5th ECPR General Conference, Potsdam, 10.-12.9.2009; panel on “Democracy and Justice in Distributive Conflicts”).

Die Bedeutung der Sozialpolitik auf nationaler und internationaler Ebene für die Berufsfelder der Sozialen Arbeit” (Vortrag gehalten am 23.6.2009, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin).

“Erzählungen vom Aktivierenden Staat” (Vortrag gehalten auf dem Symposium des Arbeitskreises “Theoretische Aspekte einer zivilgesellschaftlichen Verwaltungskultur” am 7./8.5.2009 in Speyer).

„Individuelle Determinanten und verteilungspolitische Folgen privater Altersvorsorge in Deutschland“ (paper vorgestellt auf dem Panel „Gleichheit, Ungleichheit und regulative Sozialpolitik im Wandel von Wohlfahrtsstaatlichkeit im internationalen Vergleich“ im Rahmen der Tagung „Institutionen und Prozesse in vergleichender Perspektive“ der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ am 22.-24.01.2009 in Darmstadt) (zusammen mit Markus Tepe).

„Shifting Boundaries. The New Political Economy of the EU and the Re-definition of the Social Sphere“ (paper presented at 4th Pan-European Conference on EU Politics, Section on “Political Economy of the European Union”, Riga, 25-27.9.2008).

„Verunsicherungen, Verhaltenszumutungen und Verbraucherwissen auf Wohlfahrtsmärkten: Die neuen Herausforderungen der Sozialstaatsbürger“ (Vortrag gehalten auf der Tagung „Die nächste große Transformation? Marktschaffende Politik: Ursachen, Dynamiken, Ergebnisse“, Max-Planck-Institut Köln, 4./5.9.2008)

„The End of Old-Age Security as We Know It: Welfare Markets, Old-Age Income, and Consumer Competence in Germany (paper presented at the conference „Politics and Public Policies in Ageing Societies“, Max-Planck-Instituts Cologne, 24./25.7. 2008)

„Innovation und Integration. Die neuen Herausforderungen der lokalen Sozialpolitik nach Hartz IV“ (Vortrag auf der Tagung „Kommunale Sozialverwaltung der Zukunft“ am 12./13.6.2008 in Esslingen; zusammen mit Henning Schridde)

“The End of Social Security as We Know It: Welfare Markets and Consumer Competence in Germany“ (paper presented at the Second Biennial Conference of the ECPR-Standing Group on Regulation and Governance, June 5-7, 2008, Utrecht)

“Habermas Challenged: The Limits and Perils of Institutionalising Post-national Social Solidarity” (paper presented at the workshop on “Seeking Solidarity in the European Union – Towards Social Citizenship and a European Welfare State”, University of Sussex, 7 May 2008).

„Die Offene Methode der Koordinierung als Politikinstrument“ (Vortrag auf der Konferenz “Aktuelle Entwicklungen in der Europäischen Gesundheitspolitik: Lissabon-Strategie, Offene Methode der Koordinierung und Gesundheitsdienstleistungen; am 3./4.März 2008 in Potsdam)

„European Social Policy Integration: Convergence or the Persistence of National Differences?“ (paper presented at the PSA Annual Conference, April 2007 in Bath)

„Grenzverschiebungen. Das Verhältnis von Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik auf EU-Ebene und die Neubestimmung des „Sozialen“ (Vortrag gehalten auf dem 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Sektion Sozialpolitik, am 13.10.2006 in Kassel)

„Sozialstaatliches Policy-Making im europäischen Mehrebenensystem. Das Beispiel Gesundheitspolitik“ (Vortrag gehalten auf dem 23. DVPW-Kongress, Workshop „Aktuelle Sozialstaatsreformen und europäische Integration: Die Methode der offenen Koordinierung in der Praxis“, am 29.9.2006 in Münster).

„Europe matters? The Differential Impact of the EU Competition Regime on the Health Systems of France, Germany, and Great Britain“ (Paper presented at the Espanet 4th Annual Conference, September 21-23, 2006 in Bremen; together with Achim Sohns)

„Smoke without fire? Sozialstaatliches Policy-Making und die Methode der offenen Koordinierung – Implikationen am Beispiel deutscher Gesundheitspolitik (Vortrag gehalten auf dem Workshop “Sozialstaatliches Policy-Making im europäischen Mehrebenensystem. Analysen sozialpolitischer Reformprozesse im Rahmen der Agenda 2010“, am 14.7.2006 in Göttingen).

„Grenzüberschreitende Gesundheitsforschung: Möglichkeiten und Risiken“ (Vortrag gehalten auf dem 8. IIR-Jahreskongress für das Gesundheitswesen, am 21.6.2006 in Wien).

„Konstruktionen und normative Implikationen des „Europäischen Sozialmodells“ (Vortrag gehalten auf der Tagung „Europäische Horizonte. Gerechtigkeit in Europa“ am 23./24.5.2006 in Aachen).

“Kann Politik lernen? Erkenntnisse und Einschränkungen aus der Politikforschung“ (Vortrag gehalten auf dem Workshop der Gesellschaft für Programmforschung „Wie lernt Politik? Voraussetzungen, Formen und Erfolge“ am 17./17.3.2006 in Berlin).

“Europeanisation in a Sectoral Perspective. The Case of Health Policy” (paper presented at the workshop “The Europeanization of Public Policies in Comparative Perspective“ at the Institut d’Études Politiques de Grenoble, 9-10.3.2006) (together with Monika Steffen).

“Kippt der ‘Eiserne Kanzler’? Die deutsche Diskussion über Bürgerversicherung und Kopfpauschale“ (Vortrag gehalten auf der PULS 2005, am 20.10.2005 in Wien).

„The Politics of Reforming a ‘Holy Grail’: Paradigm Shift, Creative Opportunism, and the 2001 German Pension Reform” (paper presented at the third annual ESPAnet conference, Fribourg, 22-24 September 2005) (together with Friedbert W. Rüb).

„Konjunkturen des „europäischen Sozialmodells“ – Provokative Anmerkungen zur Öffnung einer (noch) folgenlosen Debatte“ (Vortrag am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster im Rahmen der Vortragsreihe „The Future of European Welfare Systems, Juli 2005).

„Regieren durch Reformkommissionen? Funktionen und Implikationen der Hartz- und der Rürup-Kommission im Vergleich“ (Vortrag auf der Jahrestagung der Sektion Sozialpolitik der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Gießen, Juli 2005).

„L’Union Européenne et les politiques de santé. Vers une dynamique d’intégration» (Vortrag auf dem Journée d’étude «Les Politiques Sociales en Europe. Concepts, Comparisons, Enjeux» der Faculté des sciences humaines et sociales, Sorbonne-Universtität, Paris, Juni 2005) (zusammen mit Monika Steffen)

“Regieren durch Regierungskommissionen? Funktionen und Implikationen der Hartz- und der Rürup-Kommission im Reformprozess“ (Antrittsvorlesung am Fachbereich II der TU Darmstadt, Dezember 2004)

„Konjunkturen eines Konstruktes: Empirische, normative und integrationspolitische Impressionen des „Europäischen Sozialmodells“ – ein Beitrag zur Öffnung der Debatte (Vortrag auf der DVPW-Sektionssitzung „Politik und Ökonomie“ in Köln, Dezember 2004)

“European Union and Health Policy” (paper presented at the second annual ESPAnet conference, Oxford, 9-11. September 2004) (together with Monika Steffen)

“Lernen aus Vergleichen? Wohlfahrtsstaatsreformen und die Möglichkeiten des Policy-Lernens“ (Habilitationsvortrag gehalten am Fachbereich 2 der TU Darmstadt, Mai 2004)

“European Integration, Domestic Political Institutions and Social Policy in Germany and the Netherlands” (paper presented at Politicologenetmaal in Antwerpen for the Workshop “Europese integratie en nationale politiek: instituties en beleid”, May 2004) (together with Noël P. Vergunst)

“Organised Interests, Institutional Veto Points and Welfare State Reform in Germany and the Netherlands” (paper presented at the ECPR Joint Sessions of Workshops in Uppsala, Sweden, April 2004) (together with Noël P. Vergunst)

„European Integration and National Social Policy – Some Systematising Remarks (am 19.9.2002 an der Facoltà di Scienze Politiche, Centro di Ricerca sull’Integrazione Europea, der Universität Siena)

„Aktivierung des Sozialstaats am Beispiel der Gesundheitspolitik“ (am 1.7.2002 auf der Tagung des Instituts für Politische Wissenschaft der Universität Regensburg und der Friedrich-Ebert-Stiftung zu „Sozialstaat: Chancen und Grenzen einer Reform“)

„European Integration and Social Policy: The Impact of the EU on the German Health Care System“ (am 18.4.2002 am Centro per l’Europa/Centro Orientale e Balcanica in Forli)

„European Union, Europeanisation, and the Politics of Integration – Some Conceptual Remarks“ (am 17.4.2002 am Centro per l’Europa/Centro Orientale e Balcanica in Forli)

“Der ‘aktivierende Sozialstaat’ als steuerungstheoretisches Konzept“ (am 16.11.2001 auf der Tagung der DVPW-Sektion Politik und Ökonomie zu „Zukunft und Perspektiven des Wohlfahrtsstaates“ in Hagen) (zus. mit Henning Schridde)

„Reformstau und Staatsentzauberung? Plädoyer für eine intelligente Institutionenpolitik“ (am 7.11.2001 auf der Tagung des Zukunftsforums Gesundheit zu „Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik?“ in Berlin)

“From the Conservative Welfare State to ‘Something Uncertain Else’: German Pension Politics in Comparative Perspective” (paper presented at the 13th Annual Meeting on Socio-Economics of the SASE. Workshop on Re-thinking the Welfare State. University of Amsterdam, June 28 – July 1, 2001) (together with Friedbert W. Rüb)

“What Does European Integration Have to Do With the German Health Care System? Sorting Out the Issues” (paper presented at the ECPR Joint Sessions of Workshops in Grenoble, France, April 6-11th, 2001)

„Facetten aktivierender Sozialstaatlichkeit. Von der statischen zur dynamischen lokalen Arbeitsmarkt- und Sozialhilfepolitik“ (am 7.11.2000 auf der Tagung „Erfolgsstrategien lokaler Sozialhilfe- und Arbeitsmarktpolitik. Institutionelle Integration und vernetzte Eingliederungshilfen in der Beschäftigungsförderung“ des PROSOZ Herten und des Vereins für Sozialplanung in Herten) (zus. mit Henning Schridde)

„Corporatismus, Veto Points, and Welfare State Reform in Germany and the Netherlands. Institutions, Interests and Policies“ (paper presented at the World Congress of the International Political Science Association in Québec City, Canada, August 1-5th, 2000) (together with Noel Vergunst, Vrije Universiteit Amsterdam)

„Europäische Normalität: Sozialpolitische Integration durch die Hintertür?“ (am 30.05.2000 im Forschungskolloquium „Europäische Integration“ am Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hannover)

„Umweltpolitische Steuerung in der Neuorientierung. Die Agenda 21 als Herausforderung für lokale Politik“ (am 10./11.12.1999 auf der Tagung „Lokale Agenda 21-Prozesse“ des Arbeitskreises Lokale Politikforschung der DVPW in Heppenheim)

„Between European Identity and National Interests – Remarks on the Politics of European Social Policy“ (paper presented at the 2nd ECPR Summer School in Florence, 5-16 July 1999)

„Ökologischer Strukturwandel und politisches Lernen im Abfallgeflecht“ (am 5.6.1998 im Arbeitskreis Umwelt der DVPW in Berlin)

„Versicherungsfremde Leistungen im Sozialstaat – Kritische Bemerkungen zur aktuellen Reformdebatte“ (am 29./30.5.1997 auf der gesundheitspolitischen Fachtagung „Mystifikationen, Mythen und Stereotype in der aktuellen Sozialpolitik“, Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen)

„Mit Phantasie die Ketten der Hierarchie abstreifen – Überlegungen zu kommunalen Handlungsstrategien im Umgang mit der TA Siedlungsabfall“ (am 7.3.1997 auf der Tagung „Ressourcen lokaler Politik“ des Arbeitskreises Lokale Politikforschung der DVPW in Hannover).

Kontakt

Öffentliche Verwaltung, Public Policy
Institut für Politikwissenschaft
Technische Universität Darmstadt
Landwehrstraße 48a-50a
64293 Darmstadt

Arbeitsbereichsleitung

Prof. Dr. Nathalie Behnke

behnke@pg.tu-darmstadt.de
Tel: +49 (0)6151/16-57352
Raum: S4|23/204

Sekretariat

Petra Fuhrmann

fuhrmann@pg.tu-darmstadt.de
Tel: +49 (0)6151/16-57343
Raum: S4|22/208

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