Kopernikus: "ENavi" (AP 5)






Das ENavi-Team am Institut für Politikwissenschaft:


Cornelia Fraune arbeitet innerhalb des ENavi-Projektes zur politischen Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Energiewende. Neben der Analyse der unterschiedlichen Beteiligungsformate, die in der Energiewende umgesetzt werden, richtet sich ihr Forschungsinteresse vor allem auf die demokratietheoretische Begründung unkonventioneller Formen politischer Partizipation sowie auf deren demokratietheoretischen Legitimationsanforderungen.


"Mein zentrales Forschungsinteresse richtet sich seit einigen Jahren auf die Energie- und Klimapolitik in Mehrebenensystemen. Vor Beginn des ENavi-Projektes beschäftigte ich mich mit Klimaschutz auf lokaler Ebene, wobei die zunehmende Relevanz vertikaler und horizontaler Vernetzung von Städten deutlich wurde.
Den Fokus auf Mehrebenengovernance möchte ich in ENavi weiterführen und die Einbettung der Energietransformation in Mehrebenenstrukturen sowohl am Beispiel des deutschen Föderalismus als auch im europäischen Vergleich analysieren."


Rainer Müller erforscht die Entwicklung der europäischen 'Energieunion', deren Ziel es ist die Versorgungssicherheit und den Energie-Binnenmarkt auszubauen sowie den CO2-Ausstoß in Europa zu verringern:

"Das Ergebnis der derzeit verhandelten EU-Energie- & Klimapolitik wird den Rahmen für Klimaschutz und Versorgungssicherheit für die kommenden Jahrzehnte, besonders jedoch für die Dekade 2021 bis 2030 festlegen. In Zeiten globaler Unsicherheiten und dem Voranschreiten des Klimawandels ist die Energieunion ein wichtiger Baustein in der Architektur von Sicherheit und wirtschaftlicher Prosperität in Europa."


Jonas Schönefeld arbeitet an der Schnittstelle der Steuerung der Energieunion und insbesondere Policy Monitoring und Evaluation auf der einen und Partizipation auf der anderen Seite.

Er greift dabei auf seinen Forschungshintergrund in den Themenbereichen Energie-, Klima- und Umweltpolitik, der Europäischen Union und der deliberativen Demokratie zurück.


"Die Energietransformation faszinierte mich bereits während meines Studiums. Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe aus der Perspektive von Mehrebenen-Governance-Systemen zu analysieren hat mich sofort überzeugt. In diesem Rahmen fokussiert meine Arbeit die Energiepolitik Österreichs sowie deren Implikationen für die Bundesrepublik Deutschland."


Während in Deutschland im Zuge der sog. Energiewende ein Wandlungsprozess zum Thema Energie stattfindet, - die Betriebseinstellung von Atomkraftwerken, Ressourceneffizienz fossiler Energieträger und allen voran der Ausbau Erneuerbarer Energien - bleibt der östliche Nachbar Polen diesen Entwicklungen gegenüber skeptisch und erwägt sogar gegenteilige Maßnahmen z.B. den Bau seines ersten Atomkraftwerkes. In Anbetracht dieser unterschiedlichen Auffassungen zum Thema Energietransformation beschäftigt sich Maximilian im Zuge von ENavi mit den Koordinationsprozessen der Energietransformation im politischen System Polens.

„Die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Energietransformation aus der Perspektive von Mehrebenen-Governance-Systemen zu analysieren hat mich sofort überzeugt. Polens Entscheidungen haben nicht nur Auswirkungen auf seine eignen politischen, sozialen und institutionellen Strukturen sondern auch auf  die seiner Europäischen Nachbarn, einschließlich Deutschland.“

Kontakt


Vergleichende Analyse politi-
scher Systeme und Integra-
tionsforschung
Institut für Politikwissenschaft
Technische Universität Darmstadt

Besucheradresse:
Landwehrstraße 48a-50a
D-64293 Darmstadt

Postadresse:
Dolivostraße 15
D-64293 Darmstadt

Arbeitsbereichsleiterin
Prof. Dr. Michèle Knodt
knodt[at]pg.tu-darmstadt.de
Tel: +49 (0)6151/16-57353
Raum: S4|23 205

Sekretariat
Nicole Ungermann
ungermann[at]pg.tu-darmstadt.de
Tel: +49 (0)6151/16-57354
Raum: S4|23 206

Projektförderung


A A A | Drucken Drucken | Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap | Suche | Webmail | Kontakte
zum Seitenanfangzum Seitenanfang