Von Governanceexperimenten zur Dekarbonisierung: Die politische Institutionialisierung von Minderungsvorhaben in Schwellenländern

Das von der DFG finanzierte Projekt „Von Governanceexperimenten zur Dekarbonisierung: Die politische Institutionialisierung von Minderungsvorhaben in Schwellenländern“ wird gemeinsam von Prof. Harald Fuhr (Universität Potsdam) und Prof. Markus Lederer (TU Darmstadt) geleitet. Wir analysieren Prozesse und Bedingungen für die politische Institutionalisierung von Klimaschutz in den Sektoren Energie und Landwirtschaft auf der subnationalen Ebene in vier demokratisch, dezentralen Schwellenländern mit hohen Treibhausgasemissionen (Brasilien, Indien, Indonesien, Südafrika). Das Ziel des Projektes ist zu erklären, warum die politische Institutionalisierung von Klimaschutz in verschiedenen subnationalen Jurisdiktionen in unterschiedlichem Tempo voranschreitet und warum es in manchen Fällen wenig Fortschritt gab oder auch Rückschritte auftraten. Mit Hilfe einer qualitativ vergleichenden Analyse (QCA) untersuchen wir die notwendigen und hinreichenden Bedingungen, die dann zwischen und innerhalb der Sektoren fallübergreifend verglichen werden. Zudem werden wir detaillierte Fallstudien durchführen, in denen wir uns auf die kausalen Mechanismen innerhalb der durch QCA identifizierten Konfigurations- und Ergebnispfade fokussieren.

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Von Governanceexperimenten zur Dekarbonisierung: Die politische Institutionialisierung von Minderungsvorhaben in Schwellenländern. Projektantrag

Drittmittelgeber: DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft