Willkommen am Arbeitsbereich Transnationales Regieren!

Der Arbeitsbereich „Transnationales Regieren“ beschäftigt sich mit der Entstehung, Funktionsweise und Legitimation politischer Herrschaft jenseits des Nationalstaats. Der Begriff des Regierens ist dabei weit gefasst und bezieht sich auf Aktivitäten öffentlicher und privater Institutionen gleichermaßen.

Die Professur für „Transnationales Regieren“ wurde 2010 aus Mitteln der Exzellenzinitiative eingerichtet und gehört zum Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ Sie ist bundesweit die erste politikwissenschaftliche Professur mit dieser Denomination. Mit dem Begriff des „Transnationales Regierens“ wird eine Brücke geschlagen zwischen der traditionellen Analyse internationaler Beziehungen, der Forschung zu grenzüberschreitend agierenden gesellschaftlichen Akteure und Fragestellungen der politischen Theorie, insbesondere der Demokratietheorie. Auch die Geschichte der akademischen Disziplin „Internationalen Beziehungen“ sowie des Denkens über internationale Beziehungen werden am Arbeitsbereich erforscht.

In der Lehre steht die Vermittlung von fundiertem Wissen über grenzüberschreitende Formen der Politik im Mittelpunkt. Lehrveranstaltungen werden angeboten zu internationalen Organisationen, transnational organisierter Zivilgesellschaft, Nord-Süd-Beziehungen und entwicklungspolitischen Themen. Auch Theorien der internationalen Beziehungen und demokratietheoretische Fragestellungen kommen zur Sprache, insbesondere im MA-Studiengang „Internationale Studien“, den wir gemeinsam mit dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt und der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung anbieten.

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